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Gedanken zum Wert von Rassetieren

Beitragvon Fly » 12.08.2006, 11:57

Gedanken zum Wert von Rassetieren

Diese Frage stellt sich so mancher Kaufinteressent edler Tiere, seien es Hunde, Katzen, Pferde und manch andere Tierrassen. Man hat eine Ausstellung besucht oder aber eine Annonce gelesen. So reift der Wunsch, eines dieser edlen Tiere zu erwerben. Nach mehr oder weniger großen Aktivitäten werden auch entsprechende Züchter gefunden und aufgesucht.
Die Kauflust beim potentiellen Käufer schlägt jedoch meist ins Gegenteil um, wenn der Preis des Jungtieres ins Gespräch kommt. Es können da schon bei einem Zuchttier einige Hunderter zusammen kommen. Dabei möchte der Interessen das Tier nur als Zierde oder als Lebenskameraden, keinesfalls aber eine Weiterzucht damit betreiben. Der Stammbaum wird unter K für Katze oder H für Hund abgelegt und bleibt dort bis zum St. Nimmerleinstag.
Schnell geht also die Meinung um, Rassezüchter sind überteuert und ausbeutungssüchtig.
Einen billigen „Züchter“ zu finden macht meist keine Probleme. Die Tiere gibt es hier zu Dumpingpreisen. Vielleicht haben manche dieser Tiere sogar einen Stammbaum. Sie kosten aber nur einen Bruchteil von dem eines Verbandszüchters.

Warum diese horrenden Unterschiede?

Eine fachmännische Aufzucht und Haltung beinhaltet einige Kriterien, die beachtet werden müssen. Dumpingpreise sind möglich bei Außerachtlassung dieser Kriterien. Zuchttiere und auch die Jungtiere müssen dies mit ihrem physischen und psychischen Dasein bezahlen.
Solche Tiere stammen aus Zuchtfabriken, deren Streben nur Profitgier ist. Muttertiere werden viel zu oft gedeckt, sie sterben oft an Schwäche. Die Impfungen sind keineswegs gewährleistet, Transporte über weite Strecken an der Tagesordnung. Die Jungtiere werden viel zu früh von der Mutter abgesetzt, damit diese möglichst schnell wieder gedeckt werden kann. Ein solches Kleines hat bei seinem neuen Besitzer nur geringe Chancen, gesund zu überleben. Oft kommen auf ihn noch hohe Kosten für die Gesunderhaltung und Impfung zu. Diese Kosten sind mit hoher Wahrscheinlichkeit höher, als wenn man bei einem organisierten Züchter gekauft hätte. Solche Tiere bleiben oft auch ein Leben lang krank und bereiten seinem Halter nur wenig Freude.

Alle organisierten Züchter aber unterliegen den strengen Standards des Tierschutzgesetzes. Sie regeln das Mindestalter des Muttertieres bei der Erst-Deckung, das Mindestalter beim Verkauf, die veterinärärztliche Versorgung (Impfung, Entwurmung, rassespezifische Untersuchungen usw.). Nur so können sich gesunde, stabile Tiere entwickeln. Jeder vernünftige Züchter wird auch ein Tier zurücknehmen, sollten sich beim neuen Halter Schwierigkeiten einstellen.

Spätestens hier kann jeder vernünftige Mensch folgern, dass fachgerechte Haltung und fachgerechter Umgang nicht gerade billig ist. Mit Preisen von ein paar Hunderteuroscheinen sind oft nur die Eigenkosen gedeckt. Von großen Gewinnen kann nicht die Rede sein. Es fallen außerdem Deckgebühren, medizinische Versorgung von Mutter und Kind und Kosten für das Qualitätsfutter an. Kommen noch Krankheitskosten hinzu (und davor ist auch selbst der sorgfältigste Züchter nicht gefeit) so rutschen die Margen in die Verlustzone. Große Gewinne sind also mit dem Verkauf nicht zu machen.

Werden also Jungtiere zu Niedrigpreisen angeboten, so sind diese mit Sicherheit aus Massentierhaltung.
Hier drängt sich der Vergleich mit der Wirtschaft auf: Billigprodukte = Billigverkauf.

Das lebende Inventar und der Käufer zahlen den Rest der Zeche, die rücksichtslose Profithaie eingebrockt haben, um das schnelle Geld zu machen und Platz für neue „Ware“ zu schaffen.

Liebe Grüße
Gabi mit Nando und Fly
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